Bundesministerium für Bildung und Frauen
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Schulentwicklung

Einzelne Lehrerinnen und Lehrer können in ihrem Unterricht eigenständig kooperative und offene Lehr- und Lernformen einsetzen. Wenn eine Lehrerin/ein Lehrer die dafür nötigen Kompetenzen erwirbt und dann solche Veränderungen in ihrer/seiner Arbeit unternimmt, dann nennt man das „Unterrichtsentwicklung“. Alle diese Bemühungen werden natürlich mit positiven Effekten begleitet sein und sind sehr zu begrüßen. 

Die Umsetzung des Konzeptes von COOL an einem Schulstandort erfordert allerdings die Kooperation mehrerer Personen unter Mitarbeit oder zumindest in Abstimmung mit der Schulleitung. Es müssen einerseits gezielt mehrere Lehrer/innen im COOL ausgebildet werden (=“Personalentwicklung“) und andererseits die nötige räumliche und technische Infrastruktur sowie gewisse zeitliche Abläufe (z.B. Stundenplan: COOL-/Dalton-Stunden; Zeiten für Teamsitzungen; etc.) sichergestellt werden (=“Organisationsentwicklung“).

Damit ist die Einführung von COOL in einer Schule eine Maßnahme der „Schulentwicklung“.

 

 

Aus diesem Grund werden Gesetzmäßigkeiten und Methoden der Schulentwicklung in den COOL-Lehrgängen thematisiert und vor allem Erfahrungen aus diesem Bereich ausgetauscht. Außerdem werden Schulen auf dem Weg ins COOL und in ihrer folgenden Weiterentwicklung vom COOL-Impulszentrum begleitet und unterstützt. Als Grundlage dazu wurden Qualitätskriterien für COOL-Schulen entwickelt, an deren Zielvorgaben sich die Schulentwicklungsmaßnahmen orientieren können.

Nach Erfüllung der Kriterien – die auch in sich differenziert verschiedene Entwicklungsstufen vorsehen – kann eine Schule beim Impulszentrum um Zertifizierung als „COOL-Schule“, „COOL-Impulsschule“ oder „eCOOL-Schule“ ansuchen und damit einen öffentlich wahrnehmbaren und werbewirksamen Nachweis ihrer erfolgten Schulentwicklung erbringen.

 
project participation: Lovevet   Erasmus +
concept & design: GTN-Solutions