Arbeitsaufträge, auch Assignments genannt, sind ein Werkzeug im COOL Unterricht. Sie schaffen einen klaren Rahmen, in dem Schüler:innen selbstständig, kooperativ und eigenverantwortlich lernen können. 

Gleichzeitig gilt: COOL ist mehr als das Arbeiten mit Arbeitsaufträgen. Assignments sind ein Baustein eines umfassenden pädagogischen Konzepts, das auf den drei Prinzipien Freiheit, Kooperation und Selbstverantwortung beruht.

COOL Arbeitsaufträge orientieren sich an diesen Prinzipien. Sie machen Ziele und Erwartungen transparent, bieten Orientierung und eröffnen zugleich Handlungsspielräume. Lernende können unterschiedliche Zugänge wählen, im eigenen Tempo arbeiten, mit anderen zusammenarbeiten und Verantwortung für Ergebnisse und Lernwege übernehmen.

Assignments können sehr unterschiedlich angelegt sein: fachbezogen oder fächerübergreifend, kurz- oder längerfristig, als Einstieg in ein Thema, zur Vertiefung oder zur Anwendung von Wissen. Durch Pflicht-, Wahl- und Potenzialentfaltungsaufgaben können Schüler:innen entsprechend ihren Interessen, Stärken und ihrem Lernstand arbeiten.

Die Rolle der Lehrperson verändert sich dabei. Sie plant geeignete Lernsettings, unterstützt als Lernbegleiterin und gibt Rückmeldung zum Arbeitsprozess und zum Ergebnis. Lernen wird  in den Produkten, in der Zusammenarbeit, in Reflexionen und in den nächsten Lernschritten sichtbar. 

In der Prezi “COOLe Arbeitsaufträge gestalten” gibt es alle wichtigen Informationen zum Thema zum Nachschauen, Nachlesen und Nachhören.

Damit Arbeitsaufträge im COOL Unterricht tatsächlich selbstständiges, kooperatives und eigenverantwortliches Lernen unterstützen, braucht es klare Qualitätskriterien für ihre Gestaltung: Qualitätskriterien für Arbeitsaufträge